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Image by Markus Spiske

STELL DIR VOR: 
EIN ONLINE-TOOL 

Real•Seal

GEGEN TOXISCHES VERHALTEN
FÜR AUSGEGLICHENEN POLITISCHEN DISKURS
ZUR STÄRKUNG DER DEMOKRATIE

Der digitale Raum prägt unaufhaltsam unsere psychische Gesundheit, die Politik und insbesondere die Demokratie. Trotz neuer Gesetze, verstärkter Polizeiarbeit und der Regulierung sozialer Netzwerke bleibt der Eindruck bestehen: Es wird gehandelt, aber viel zu spät.

​ICH•BIN•REAL hat das Ziel, die lähmende Starre zwischen psychischer Gesundheit und Stärkung der Demokratie und andererseits den bürgerlichen Freiheiten, wie Privatsphäre und Meinungsfreiheit, zu überwinden.

Der Ansatz ist technologisch geprägt und stellt die Nutzerinnen und Nutzer in den Mittelpunkt. Ziel ist es, sie zu befähigen und ihnen das Werkzeug an die Hand zu geben, um aktiv und verantwortungsbewusst im digitalen Raum zu agieren. Dies geschieht innerhalb eines verbindlichen Rahmens, der durch gesetzliche Vorgaben und ethische Prinzipien gestützt wird.

TOXISCHES VERHALTEN

HAT VIELE GESICHTER

Cybermobbing und Belästigung

Cybermobbing

Trollen

Doxxing

Stalking

Online-Pranger

Identitätsbetrug

Hassrede und Diskriminierung

Hassrede

Rassistische oder sexistische Bemerkungen

Frauenfeindlichkeit

Homophobie oder Transphobie

Verletzungen der Privatsphäre

Phishing

Datenlecks

Identitätsdiebstahl

Spyware

Verfolgung ohne Zustimmung

Deepfakes

Radikalisierung und Extremismus

Terroristenrekrutierung

Aufruf zur Gewalt

Förderung extremistischer Ideologien

Politische und Wahlbeeinflussung

Desinformationskampagnen

Falsche Konten in der Politik

Wahlhacking

Ausländische Einmischung

Finanzbetrug und Abzocken

Online-Betrügereien

Anlagebetrug

Ransomware

Kreditkartenbetrug

Falsches Crowdfunding

Online-Pornografie-bezogene Inhalte

Rachepornografie

Nicht-einvernehmliche Deepfake-Pornografie

Obszönes Material

Missbrauch von Plattformen und Dienstleistungen

Spam

Clickbait

Astroturfing

Falsche Nachrichten

Wahlmanipulation

Sockpuppetry

„Ich habe einen Beitrag über ein politisches Thema geteilt, das mir wichtig ist, und die darauf folgenden Kommentare waren schockierend. Ich wurde als 'Verräter' und 'Feind des Landes' beschimpft, und einige drohten, mich zu finden und ‚zur Rechenschaft zu ziehen.‘ Seitdem habe ich Angst, öffentlich zu posten oder sogar meine Meinung im Freundeskreis zu teilen.“

Eine Privatperson, die eine politische Meinung in sozialen Medien äußert

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WIR MÜSSEN

ÜBER ANONYMITÄT SPRECHEN

In der physischen Welt verlassen wir uns auf eine Vielzahl von Hinweisen – wie Gesichtsausdrücke, Erscheinung, Kleidung, Alter und Tageszeit – um Situationen zu beurteilen und Interaktionen zu bewerten.

Im digitalen Raum fehlen jedoch solche kontextuellen Hinweise. Stattdessen ist Anonymität in digitalen Räumen die Norm. Und das bleibt nicht ohne Folgen.

DER ONLINE-ENTHEMMUNGSEFFEKT

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Im Jahr 2004 untersuchte Prof. John Suler, wie Anonymität das Online-Verhalten und den politischen Diskurs beeinflusst.

Der Online-Enthemmungseffekt entsteht durch Faktoren wie Anonymität, Unsichtbarkeit, Asynchronität, dissoziative Vorstellungskraft und begrenzte Autorität. Diese Aspekte können positive Ergebnisse wie Offenheit und die Fähigkeit zur freien Diskussion sensibler Themen fördern. 

Sie führen jedoch auch zu Apathie, Unsensibilität und toxischem Verhalten. Diese Probleme verursachen psychologischen Schaden und beeinträchtigen den politischen Diskurs.

Wenn Sie mehr über Prof. John Suler und den Online-Enthemmungseffekt erfahren möchten, finden Sie hier weitere Links.

ÖFFENTLICHE MEINUNG

ZUR ANONYMITÄT UND TOXIZITÄT

Zahlreiche Umfragen zeigen, dass ein erheblicher Teil der Online-Nutzer sich in digitalen Räumen unsicher oder sogar bedroht fühlt. Diese Studien zeigen auch eine starke Unterstützung für mehr Regulierung, Medienkompetenztraining und eine stärkere Durchsetzung von Gesetzen.

Wenn es um Anonymität geht, wären bis zu 60 % der Nutzer bereit, ihre wahre Identität preiszugeben, um ein sichereres Online-Umfeld zu fördern. Dies wird jedoch durch bis zu 75 % der Nutzer ausgeglichen, die sich gegen ein völliges Verbot von Anonymität aussprechen, da sie Bedenken hinsichtlich der Meinungsfreiheit, der Privatsphäre und möglicher staatlicher Übergriffe haben.

Auf den ersten Blick scheint dies ein Dilemma zu sein – aber eines, das lösbar ist.

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Die Daten spiegeln die Situation in Deutschland wider, sind jedoch in der gesamten EU ähnlich.

Quellen:

Statista Report 2023, ARD/ZDF Online Studie 2023, Bitkom Studie 2018/2021, BMFSJ Studie 2020, Forsa Umfrage Landesanstalt NRW 2019, Safer Internet Day 2021, D21 Digital Index 2020/2021

ICH•BIN•REAL AMBITIONEN

Der ICH•BIN•REAL-Rahmen zielt darauf ab, eine ausgewogene Lösung für die Herausforderungen der Online-Anonymität und der öffentlichen Meinung zu bieten, indem er:

  • Die positiven Aspekte der Anonymität bewahrt,

  • Die schädlichen Auswirkungen auf die psychische Gesundheit und den politischen Diskurs bekämpft,

  • Widerstände durch eine angemessene Anpassung der Online-Anonymität verringert und

  • Die bürgerlichen Freiheiten stärkt und ein gesünderes digitales Umfeld schafft.

DER NUTZER: PASSIV. HÖCHSTENS REAKTIV.

 

Verschiedene Initiativen versuchen, einen sichereren Online-Raum zu schaffen, von Gesetzen und Vorschriften über Plattformmoderation bis hin zu Medienbildung. Allerdings hinken die Regulierungen oft hinterher, die Moderation ist inkonsistent und die Medienbildung hat erst kürzlich an Bedeutung gewonnen. Inmitten dieser Bemühungen sind die Nutzer weitgehend auf eine passive Rolle beschränkt, mit begrenztem Einfluss auf ihre eigene digitale Umgebung.

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In letzter Zeit sind viele private, technologiegetriebene Initiativen entstanden, die oft KI nutzen, um Nutzern direkten Zugang zu Rechtsdienstleistungen im Umgang mit Hassrede zu bieten. Obwohl dies ein positiver Schritt nach vorn ist, bleibt es eine reaktive Herangehensweise. Die Nutzer müssen weiterhin einen überwältigenden Strom schädlicher Inhalte bewältigen, während sie nur minimalen Schutz haben.

Was benötigt wird, ist ein präventiver Ansatz, der die Nutzer ermächtigt, ihre digitalen Räume aktiv zu gestalten – sowohl individuell als auch kollektiv.

ICH•BIN•REAL AMBITIONEN

 

Der ICH•BIN•REAL-Rahmen zielt darauf ab, eine präventive Lösung zu bieten, die die bestehenden Initiativen ergänzt, indem er:

  • Die Nutzer mit Werkzeugen ausstattet, um ihre digitale Erfahrung aktiv zu gestalten,

  • Technologie und KI nutzt, um die Nutzerermächtigung zu unterstützen, und

  • Auf individuellen und kollektiven digitalen Erfahrungen aufbaut, um kontinuierliches Lernen und Verbesserung zu fördern,

  • Ähnlich wie in der Demokratie.

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