
STELL DIR VOR:
EIN ONLINE-TOOL

GEGEN TOXISCHES VERHALTEN
FÜR AUSGEGLICHENEN POLITISCHEN DISKURS
ZUR STÄRKUNG DER DEMOKRATIE
Der digitale Raum prägt unaufhaltsam unsere psychische Gesundheit, die Politik und insbesondere die Demokratie. Trotz neuer Gesetze, verstärkter Polizeiarbeit und der Regulierung sozialer Netzwerke bleibt der Eindruck bestehen: Es wird gehandelt, aber viel zu spät.
ICH•BIN•REAL hat das Ziel, die lähmende Starre zwischen psychischer Gesundheit und Stärkung der Demokratie und andererseits den bürgerlichen Freiheiten, wie Privatsphäre und Meinungsfreiheit, zu überwinden.
Der Ansatz ist technologisch geprägt und stellt die Nutzerinnen und Nutzer in den Mittelpunkt. Ziel ist es, sie zu befähigen und ihnen das Werkzeug an die Hand zu geben, um aktiv und verantwortungsbewusst im digitalen Raum zu agieren. Dies geschieht innerhalb eines verbindlichen Rahmens, der durch gesetzliche Vorgaben und ethische Prinzipien gestützt wird.

TOXISCHES VERHALTEN
HAT VIELE GESICHTER
Cybermobbing und Belästigung
Cybermobbing
Trollen
Doxxing
Stalking
Online-Pranger
Identitätsbetrug
Hassrede und Diskriminierung
Hassrede
Rassistische oder sexistische Bemerkungen
Frauenfeindlichkeit
Homophobie oder Transphobie
Verletzungen der Privatsphäre
Phishing
Datenlecks
Identitätsdiebstahl
Spyware
Verfolgung ohne Zustimmung
Deepfakes
Radikalisierung und Extremismus
Terroristenrekrutierung
Aufruf zur Gewalt
Förderung extremistischer Ideologien
Politische und Wahlbeeinflussung
Desinformationskampagnen
Falsche Konten in der Politik
Wahlhacking
Ausländische Einmischung
Finanzbetrug und Abzocken
Online-Betrügereien
Anlagebetrug
Ransomware
Kreditkartenbetrug
Falsches Crowdfunding
Online-Pornografie-bezogene Inhalte
Rachepornografie
Nicht-einvernehmliche Deepfake-Pornografie
Obszönes Material
Missbrauch von Plattformen und Dienstleistungen
Spam
Clickbait
Astroturfing
Falsche Nachrichten
Wahlmanipulation
Sockpuppetry

WIR MÜSSEN
ÜBER ANONYMITÄT SPRECHEN
In der physischen Welt verlassen wir uns auf eine Vielzahl von Hinweisen – wie Gesichtsausdrücke, Erscheinung, Kleidung, Alter und Tageszeit – um Situationen zu beurteilen und Interaktionen zu bewerten.
Im digitalen Raum fehlen jedoch solche kontextuellen Hinweise. Stattdessen ist Anonymität in digitalen Räumen die Norm. Und das bleibt nicht ohne Folgen.
DER ONLINE-ENTHEMMUNGSEFFEKT

Im Jahr 2004 untersuchte Prof. John Suler, wie Anonymität das Online-Verhalten und den politischen Diskurs beeinflusst.
Der Online-Enthemmungseffekt entsteht durch Faktoren wie Anonymität, Unsichtbarkeit, Asynchronität, dissoziative Vorstellungskraft und begrenzte Autorität. Diese Aspekte können positive Ergebnisse wie Offenheit und die Fähigkeit zur freien Diskussion sensibler Themen fördern.
Sie führen jedoch auch zu Apathie, Unsensibilität und toxischem Verhalten. Diese Probleme verursachen psychologischen Schaden und beeinträchtigen den politischen Diskurs.
Wenn Sie mehr über Prof. John Suler und den Online-Enthemmungseffekt erfahren möchten, finden Sie hier weitere Links.
ÖFFENTLICHE MEINUNG
ZUR ANONYMITÄT UND TOXIZITÄT
Zahlreiche Umfragen zeigen, dass ein erheblicher Teil der Online-Nutzer sich in digitalen Räumen unsicher oder sogar bedroht fühlt. Diese Studien zeigen auch eine starke Unterstützung für mehr Regulierung, Medienkompetenztraining und eine stärkere Durchsetzung von Gesetzen.
Wenn es um Anonymität geht, wären bis zu 60 % der Nutzer bereit, ihre wahre Identität preiszugeben, um ein sichereres Online-Umfeld zu fördern. Dies wird jedoch durch bis zu 75 % der Nutzer ausgeglichen, die sich gegen ein völliges Verbot von Anonymität aussprechen, da sie Bedenken hinsichtlich der Meinungsfreiheit, der Privatsphäre und möglicher staatlicher Übergriffe haben.
Auf den ersten Blick scheint dies ein Dilemma zu sein – aber eines, das lösbar ist.

Die Daten spiegeln die Situation in Deutschland wider, sind jedoch in der gesamten EU ähnlich.
Quellen:
Statista Report 2023, ARD/ZDF Online Studie 2023, Bitkom Studie 2018/2021, BMFSJ Studie 2020, Forsa Umfrage Landesanstalt NRW 2019, Safer Internet Day 2021, D21 Digital Index 2020/2021
ICH•BIN•REAL AMBITIONEN
Der ICH•BIN•REAL-Rahmen zielt darauf ab, eine ausgewogene Lösung für die Herausforderungen der Online-Anonymität und der öffentlichen Meinung zu bieten, indem er:
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Die positiven Aspekte der Anonymität bewahrt,
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Die schädlichen Auswirkungen auf die psychische Gesundheit und den politischen Diskurs bekämpft,
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Widerstände durch eine angemessene Anpassung der Online-Anonymität verringert und
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Die bürgerlichen Freiheiten stärkt und ein gesünderes digitales Umfeld schafft.

DER NUTZER: PASSIV. HÖCHSTENS REAKTIV.
Verschiedene Initiativen versuchen, einen sichereren Online-Raum zu schaffen, von Gesetzen und Vorschriften über Plattformmoderation bis hin zu Medienbildung. Allerdings hinken die Regulierungen oft hinterher, die Moderation ist inkonsistent und die Medienbildung hat erst kürzlich an Bedeutung gewonnen. Inmitten dieser Bemühungen sind die Nutzer weitgehend auf eine passive Rolle beschränkt, mit begrenztem Einfluss auf ihre eigene digitale Umgebung.

In letzter Zeit sind viele private, technologiegetriebene Initiativen entstanden, die oft KI nutzen, um Nutzern direkten Zugang zu Rechtsdienstleistungen im Umgang mit Hassrede zu bieten. Obwohl dies ein positiver Schritt nach vorn ist, bleibt es eine reaktive Herangehensweise. Die Nutzer müssen weiterhin einen überwältigenden Strom schädlicher Inhalte bewältigen, während sie nur minimalen Schutz haben.
Was benötigt wird, ist ein präventiver Ansatz, der die Nutzer ermächtigt, ihre digitalen Räume aktiv zu gestalten – sowohl individuell als auch kollektiv.
ICH•BIN•REAL AMBITIONEN
Der ICH•BIN•REAL-Rahmen zielt darauf ab, eine präventive Lösung zu bieten, die die bestehenden Initiativen ergänzt, indem er:
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Die Nutzer mit Werkzeugen ausstattet, um ihre digitale Erfahrung aktiv zu gestalten,
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Technologie und KI nutzt, um die Nutzerermächtigung zu unterstützen, und
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Auf individuellen und kollektiven digitalen Erfahrungen aufbaut, um kontinuierliches Lernen und Verbesserung zu fördern,
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Ähnlich wie in der Demokratie.
